Bereits 1926 beschrieb Prof. Dr. Otto Bürger...
Cerro Corra
Paraguay als Touristenziel
Jeden Sonntagmittag verläßt Buenos Aires (F. Lacroze) ein mit Schlafwagen und Speisesalon ausgestatteter direkter Zug, welcher am folgenden Dienstag in Asunciön ankommt und sich an alle wendet, welche das landschaftlich hervorragende Paraguay kennen lernen und seine Schönheiten genießen wollen. Wundervolle Seen, rauschende Flüsse, tiefe Wälder, offene endlose Steppen, hohe Berge, intime, verborgene Schluchten erwarten ihn.
Trinidad
Wohlerhaltene Ruinen aus der Epoche der Jesuiten werden ihn in vergangene Jahrhunderte versetzen und die gewaltigen Iguazu- und Guayrafälle zu staunender Bewunderung zwingen. Gute und oft völlig modern-luxuriöse Hotels sind geeignet, auch verwöhnten Ansprüchen entgegenzukommen, Fischfang und Jagd die Tage zu kürzen, eine beschauliche oder aufregende Abwechslung bietend. Alle Genüsse, zu denen nicht zuletzt auch die Beobachtung des Volkslebens zählt, verklärt ein angenehmes Klima, ein sonnedurchleuchteter blauer Aether und die niedrige paraguayische Valuta. Im Südfrühlung und -herbst zeigt sich der „Garten Südamerikas*' im vorteilhaftesten Lichte, aber auch im Winter büßt er nur wenig von seinen Reizen ein.
*aus "Paraguay-Der Garten Südamerikas" von Prof. Dr. Otto Bürger 1926 - Dieterich'sche Verlagsbuchhandlung, Leipzig
An dieser Beschreibung hat sich bis heute nur wenig verändert.
Was wir nicht haben: Sensationen und Weltwunder, Meer mit Sandstrand, das ultimative Kickerlebnis.
Was wir haben: Viel Natur, Ruhe und Beschaulichkeit, freundliche und herzliche Menschen.